Web 2.0

Wenn man von „Web 2.0“ hört, muss es auch ein „Web 1.0“ gegeben haben.

Web 1.0

Wollte man am Anfang etwas im Internet publizieren, war das relativ kompliziert:

  • Zunächst brauchte man Platz auf einem Webserver, um die eigenen Inhalte hochzuladen.
  • Man musste eine sogenannte Auszeichnungssprache (HTML) können. Wollte man komplexe Designs umsetzen, waren darüber hinaus Kenntnisse in CSS nötig. HTML und CSS sind nicht kompliziert, aber viele Nutzer:innen taten sich schwer, diese Sprachen zu lernen.
  • Um die Dateien auf den Webserver zu laden, brauchte man ein gewisses technisches Verständnis.

Publizieren mit Web-1.0-Technologien war also nicht einfach. Man benötigte selbst technisches Verständnis oder musste jemanden bezahlen, die/der dieses Verständnis hatte. Wollte man an einer Seite etwas ändern, musste man zuerst die Datei auf dem eigenen Computer ändern und diese dann auf den Server hochladen.

Die meisten Nutzer des Netzes waren Konsumenten, d.h., sie haben selbst nichts hochgeladen, sondern einfach nur gelesen.

Web 2.0

Mit der Zeit änderte sich jedoch die Technik. Durch kleine Programme, die auf den Webservern liegen, konnte man nun Inhalte einfach im Browser erstellen. Oft sieht man dann im Browser ein Fenster, das so aussieht wie ein Textverarbeitungsprogramm. Nutzer:innen können nun Inhalte einfach erstellen und bearbeiten. Es entstanden Services, auf denen Menschen ihre Inhalte: Texte (z.B. Blogs), Bilder oder Videos teilen konnten.

Typische Web 2.0-Angebote waren: